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Lebenswerter Innerort

Der Verkehr verhält sich genauso, wie fließendes Wasser in einem Rohr. Es lässt sich damit die Verkehrsverteilung nicht komplett beschreiben. Aber als einleuchtendes Beispiel kann dieses hier dienen.
Wir in Mering haben das Problem, dass wir im Innerort zu viel Verkehr haben, zumindest zuviel davon, der nur durchfährt. In der Fachsprache nennt man das Problem des Ziel- und Quellverkehr. Ich komme jetzt zu meinem Beispiel des fließenden Wassers zurück.

Solange das Wasserrohr das Wasser aufnehmen kann, fließt dieses zügig durch das Rohr und damit ist die Welt in Ordnung. Wir wollen in Mering aber den Innenraum zu beruhigen, um den Innerort lebenswerter und attraktiver zu machen. Mit einer Sperrung, sei es auch nur einseitig, erwischen wir Alle, die Guten und die Bösen. Setzen wir dagegen auf intelligentere Maßnahmen, wie die Entschleunigung des Verkehrs, dann fließt das Wasser eben nicht mehr ungestört durch das Wasserrohr.


Es sucht sich das Wasser neben dem Rohr alternative Wege. Dieses Wasser kann dann in die Kirchstraße fließen. Dies löst aber unser Problem nur teilweise und belastet Bereiche, die nicht belastet werden sollen.
Also stellt sich die reine und sehr sinnvolle Verkehrsberuhigung des Innerortes, die bereits durch den Projektbeirat und dem Planer vorgestellt, als durchaus sinnvolle, aber Teillösung dar.

Was aber darüber hinaus Sinn macht, ist das Wasser, das aus der Röhre heraus fließt gezielt in andere Röhren ein zu leiten, so dass das Wasser eben nicht in die Kirchstraße fließt. In Konsequenz dessen ist ein gesamtes
Verkehrskonzept erforderlich, das den Verkehr schon am Ortsanfang aus dem Innerort heraus hält. Das bedeutet aber auch, dass die Boutteville- und die Kirchstraße in eine Verkehrsberuhigung mit aufgenommen werden muss.

Der Innerort kann auch durch alternative Verkehrskonzepte erweitert werden und dies auch durch die Förderung von Fußgänger- und Fahrradverkehr.

  • Warum gibt es noch keine E-Bike-Ladestation am Marktplatz?
  • Warum sind auf dem Marktplatz keine Fahrradstellplätze geplant?
  • Warum ist lediglich ein Parkdeck für PKW's und kein größerer Fahrradabstellplatz am Bahnhof geplant?

Jeder, der mit dem Fahrrad, statt dem Auto in die Innenstadt fährt, entlastet die Umwelt. Andere Parteien haben sich in dankenswerter Weise der Initiativeder Grünen bei einem gemeinsamen Antrag angechlossen und so das Ganze ins Rollen gebracht. Der Kurs und die Ziele der momentanen Planung läuft gut und wir sollten diesen Weg weiter beschreiten.

Der Projektbeirat wird sich, wie bereits verabschiedet, weiter dem Thema annehmen und zu Lösungen führen. Nur eine Gesamtlösung kann verhindern, dass die Boutteville- und die Kirchstraße stärker belastet werden.

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© 2018 Klaus Becker, Mering - Letzte Änderungen am 25.05.2018 um 08:43.