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Familiengerechtes Mering

Mit einem Anteil von ca. 19% stellen Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) eine wichtige Bevölkerungsgruppe in Mering. Mering ist sehr stark gewachsen, ohne dass die Angebote für Kinder und Jugendliche im gleichen Verhältnis mit gewachsen wären. Das werde ich ändern.

Ich habe seit über 20 Jahre Erfahrung in der ehrenamtlichen Familienarbeit, da ich schon 1988 die Familienarbeit im Deutschen Alpenverein mit gestaltet habe. So ist auf meine Initiative der Familienbeitrag im DAV eingeführt worden. Die Familienarbeit und auch die Integration der Familien in Vereinen und der Kommunen liegt mir besonders am Herzen. Spätestens wenn man eine Wickelgelegenheit in einer Alpenvereinshütte oder im Kletterzentrum fordert, merkt man, wie weit wir noch von Famileingerechtigkeit weg sind.

Das Jugendzentrum (Juze) als wichtiges Instrument der Jugendarbeit soll personell und räumlich besser aufgestellt werden. So muss es die Möglichkeit haben, verschiedenen Peer-Groups eine geschützte Umgebung zu geben und eine Einzefallbetreuung zu ermöglichen.

Jugendarbeit muss immer am Gemeinwesen orientiert sein. Der Jugendliche lebt ja nicht isoliert, sondern innerhalb seiner Familie, Schule, Beruf, Freundeskreis. Der/die JugendarbeiterIn muss die Jugendlichen immer in diesem Zusammenhang sehen. Es gehört dazu unabdingbar auch die aufsuchende Arbeit (Streetworker), auch Kontakte zur Familie, zum Umfeld. Streetwork und Jugendzentrum müssen zusammenarbeiten, an einem Strang ziehen, und am Gemeinwesen orientiert arbeiten. Besonders wichtig ist dies in der Mädchenarbeit. Speziell bei Migrantinnen, ist es wichtig, dass die SozialarbeiterIn auch Kontakte zur Familie hat und über die familiären Strukturen informiert ist. Alles aber unter dem Gesichtspunkt der Parteilichkeit für die Jugendlichen und Verschwiegenheit.

Familiengerecht wird ein Ort, wenn eine Reihe von Rahmenbedingungen erfüllt sind. Es gehören dazu bezahlbarer Wohnraum (z.B. im sozialen Wohnungsbau oder durch Einheimischen-Modelle), ein attraktives Zentrum, ein sicheres Fuß-, Schulweg- und Fahrradwegenetz sowie zentrumsnahe Erholungsräume für alle Generationen.

  • Verbesserung der räumlichen und personellen Ausstattung der Jugendarbeit
  • Verbesserung der offenen Jugendarbeit (Streetworker)
  • Unterstützung auch der Jugendarbeit in den Vereinen
  • Schaffung von sicheren Fuß-, Schulweg- und Fahrradwegenetz


 

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© 2019 Klaus Becker, Mering - Letzte Änderungen am 15.04.2019 um 09:03.