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Volksbegehren gegen Flächenfraß

Veröffentlicht von Klaus Becker am 22.07.2017
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Grüne schieben Volksbegehren gegen Flächenfraß an - Für ein lebendiges Bayern - Betonflut eindämmen!

Wie der bayerische Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in einer Presemitteilung schreibt, haben die GRÜNEN Bayern beschlossen, ein Volksbegehren gegen die weitere Flächenversiegelung in Bayern anzuschieben. Die Grünen wollen mit dem Volksbegehren die Lebensqualität Bayerns verbessern. Bayern droht sein Gesicht zu verlieren, wenn immer mehr Gewerbegebiete, Discountmärke, Parkplätze und Lagerhallen auf der grünen Wiese entstehen. Jedes Jahr verschwindet ein halber Chiemsee unter Beton und Asphalt.

"Die CSU hat kürzlich das Baurecht noch weiter aufgeweicht. Künftig wird es also noch leichter, ohne Rücksicht auf gewachsene Strukturen Gewerbegebiete in unsere bayerische Natur- und Kulturlandschaft zu pflanzen. Mit dem Volksbegehren wollen wir deshalb den ausufernden Flächenfraß eindämmen und zugleich genug Raum für bauliche Entwicklung zu geben,“ erklärt Landesvorsitzender Eike Hallitzky.

„Wir ziehen mit dem Volksbegehren die Notbremse, um die Schönheit Bayerns vor der Heimatzerstörungswut der CSU zu schützen. Das schaffen wir nur mit starken Partnern aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Ich bin mir bewusst, dass wir nur mit dem starken Partner Bund Naturschutz erfolgreich sein werden – wir stehen hier auf derselben Seite. Aber auch weitere gesellschaftliche Gruppen können sich gerne anschließen. Naturschützer, die die zunehmende Zersiedelung Bayerns einfach nur als hässlich empfinden und nicht mehr tatenlos zusehen möchten. Landwirte, denen Ackerboden verloren geht, ältere Menschen, die unter der Verödung ihrer Ortszentren leiden. Auch eine Allianz mit dem Bauernverband kann ich mir vorstellen, denn dessen Sorgen sind hier auch unsere Sorgen. Umfragen zeigen: Die Bayerinnen und Bayern haben den Naturraub durch die CSU-Regierung satt. Ich glaube deshalb fest an den Erfolg unseres Volksbegehrens“, so Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im bayerischen Landtag.

Zuletzt geändert am: 22.07.2017 um 16:19

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Kommentare

Hilferuf! von Gast am 31.07.2017 um 11:28
Lieber Klaus Becker, Sie sprechen uns aus der Seele mit diesem Artikel! Auch wenn wir noch nicht zum ganz alten Einwohnerstamm gehören, ist uns an der Erhaltung der alten Ortskultur dringend gelegen, statt außerhalb noch mehr mit Beton aufzurüsten.
Leider habe ich damit auch ein ganz persönliches Anliegen, welches einem Hilfeschrei gleich tut. Unsere Familie lebt in alten Ortskern Merings, wo es leider keine Bebauungspläne gibt. So hat uns unser direkter Nachbar eine 15m lange (plus 5m Schuppen-Mauer=20m ) und 2m hohe Betonplatten-Mauer hinter unseren kleinen Jägerzaun (incl. kleiner Gartentür) gebaut. Aufgrund der fehlenden Bebauungspläne ist das hier als Maximum gerade genehmigungsfrei. Abgesehen von dem Berliner Agnes-Bernauer-Str.-Charakter, den das Bauwerk aufweist, das auch schon für regen Gesprächsstoff der vorbeigehenden Passanten sorgte, sehe ich hierin einen massiven Eingriff in die Natur und Umwelt, da vor der Mauer aufgrund der absoluten Dunkelheit jetzt schon zusehends alle Pflanzen eingehen, die Garten-Tiere haben keinen Weg mehr... Wir müssten unsere Obstbäume dazu fällen, um wieder Licht und Luft zu bekommen. Das Ganze ist menschenunwürdig, verunstaltend und zerstört den Naturcharakter sämtlicher umliegender Gärten. Bitte!! Können sie uns helfen? Vielleicht hat der Meringer Bauausschuss doch ein Einsehen, die Berliner Mauer mitten in Alt-Mering, auch wenn genehmigungsfrei, neu zu bewerten.
Herzliche Grüße,
Ihre Margit Henschel, Pianistin aus Mering

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