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Grundstücksgeschäfte in Mering

Veröffentlicht von Klaus Becker am 14.02.2018
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Die Marktgemeinderat Mering hat im Rahmen des neuen Gewerbegebietes beschlossen, Ausgleichsflächen für einen Betrag von 30 €/m² anzukaufen. Die aktuellen Bodenrichtwerte belaufen sich auf 7 €/m² und der geschätzte Verkehrswert beläuft sich auf ca. 10-12 €/m². Die Gemeinde zahlt also fast den dreifachen Preis für den Quadratmeter landwirtschaftliche Fläche. Ob diese hohen Ausgaben gerechtfertigt sind, darüber lässt uns unsser 1. BGM im unklaren. Es ist ja hier von ca. 600.000 € Mehrkosten die Rede. Wie sollen diese Mehrkosten in Zukunft wieder erwirtschaftete werden? Die Gewerbesteuereinnahmen stehen ja nicht fest und lassen sich erst später verifizieren.

Hier wird das Geld der Steuerzahler mit volen Händen hinaus geworfen und die Marktgemeinde erhöht so den Preisdruck auf landwirtschaftlichen Flächen, da immer die auch öffentlich genannte Summe als Vergleich herbei gezogen wird. Die ist meiner Meinung kein guter Stil und die Gemeinde wirft auch die bisherigen Prinzipien z.B. bei Ankauf von Verkehrsflächen für Straßen und Radwege nur einen festgesetzten Preis zu zahlen, einfach so über Bord.

Warum verläuft der Radweg an der Tunnelstraße in einem Winkel zur Fröbelstraße? Hier war nämlich die Gemeinde nicht bereit den höheren Preis entlang der Straße zu zahlen. Beim Gewerbegiet wird aber dieses sehr sinnvolle Prinzip über den Haufen geworfen.

Zuletzt geändert am: 14.02.2018 um 10:40

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