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Unsägliches Warten ist zu Ende

Veröffentlicht von Klaus Becker am 17.12.2013
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In der Friedberger Allgemeine hat das "Wernher von Braun" Gymnasium angekündigt, dass „die Entscheidung über den Schulnamen noch im Laufe dieser Woche, spätestens aber unmittelbar nach den Weihnachtsferien erfolgen soll.“

Wernher von Braun war im Dritten Reich unter anderem verantwortlich für die Produktion der V2-Raketen. Viele KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter sind während der Errichtung und bei der Waffenfertigung getötet worden. Die Debatte um den Namensgeber der Schule läuft seit Mitte der 90er Jahre. Auch die Grünen fordern immer wieder eine Umbenennung des Gymnasiums.

Klaus Becker bedauert, dass es letztlich eines Berichts im ARD-Magazin „Kontraste“ bedurfte, um in dieser Frage ein Einlenken der Schulleitung zu erreichen. Die lange und quälende Rechtfertigung der umstrittenen Namensgebung hat die kritische Auseinandersetzung stark behindert und die überlebenden Opfer stark belastet, so Klaus Becker. Die unreflektierte Würdigung von "Leistungsträgern" der Nachkriegszeit, die zuvor zumindest mitverantwortlich für NS-Verbrechen waren, schadet nicht nur dem Ruf der Schule, sondern uns allen.

Er begrüßt daher die heutige gemeinsame Ankündigung der Neubenennung durch Schulleitung, Elternbeirat und Schülersprecher. „Mittlerweile ist es auch eine wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis, dass Wernher von Braun kein Vorbild für junge Menschen ist“, so Klaus Becker und ergänzt:
„Jetzt ist ein Neuanfang möglich, über den sich viele freuen.“

 

Zuletzt geändert am: 18.12.2013 um 13:51

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