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Skipper für Mering

Veröffentlicht von Klaus Becker am 19.01.2014
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Anläßlich der Podiumsdiskussion der Kolpingfamilie Mering e.V. antwortete Klaus Becker auf die Frage "Warum sollen die Meringer Bürgerinnen und Bürger gerade Sie zum Bürgermeister wählen?" folgendes.


Meine sehr geehrten Damen und Herren,

was wünschen Sie sich für einen Skipper beim Segeln?

Er sollte teamfähig sein
Er sollte engagiert sein,
Er sollte Erfahrung und
Er sollte den Kurs und das Ziel kennen

Gilt das Gleiche nicht auch für einen Bürgermeister?

Sie wollen ja auch wissen, zu wem Sie ins Boot steigen. Ich kann dies aus der Praxis sagen, da ich seit längerem als Skipper auf Segeltörns tätig bin.
Mein beruflicher Werdegang führte mich zuerst als Softwareentwickler zu einem kleiner Firma namens Messerschmidt-Bölkow-Blohm (MBB) und dann zu einem großen Elektronikkonzern. Dort lernte ich von der Pieke auf das Produktmarketing und den Vertrieb kennen. Seit 1990 bin ich als Trainer und Berater für Kommunikationsnetze und seit 2010 erfolgreich als Energieberater tätig.

Meine Teamfähigkeit konnte ich schon in mehreren geschäftlichen Projekten unter Beweis stellen.
Danach wollte ich zu neuen Ufern aufbrechen und machte mich Anfang 1990 selbstständig und bin das bis heute. Wir Grüne haben auch hier ein Team, das hervorragend zusammenarbeitet. Allerdings gilt auch hier der Spruch Teamfähigkeit ja, aber die Richtlinienkompetenz liegt beim Skipper.

So sehe ich auch meine Funktion als Bürgermeister, der vor allem moderierend auftreten sollte, aber dann natürlich die Richtlinienkompetenz besitzt. Genauso beim Segeln! Es kann zwar über das Ziel diskutiert werden, aber letzendlich bestimmt der Skipper den Kurs. Die Winde stehn ja auch nicht immer gut, so dass man manchmal das Ziel nicht auf direktem Weg erreichen kann. Jedenfall sollte man immer alle ins Boot holen, sei es die Gemeinderäte, seien es die Bürgerinnen und Bürger. Das Ziel ist in der Gemeinde, wie beim Segeln doch das Gleiche. Gemeinsam das Beste für das Boot zu erreichen.

Der Skipper sollte engagiert sein


Ich engagiere mich seit längerem ehrenamtlich für den Alpenverein (Familienarbeit), für das Bessere Müllkonzept und für die Energieeffizienz. Die Bürgerinitiative Gesunde Umwelt Mering gegen Thorey habe ich tatkräftig unterstützt. Wie wir sehen haben wir zwar Arbeitsplätze verloren, aber durchaus Lebensqualität gewonnen. Ich engagiere mich ehrenamtlich im Arbeitskreis des Landratsamtes Aichach-Friedberg in den Arbeitskreisen Energie und Umwelt und Energieberater. Ich bin Gründungsmitglied der Regionalen Energieagentur in Augsburg. Ich habe bereits eine Bürgersprechstunde eingeführt, nämlich die kostenlose Energiesprechstunde für die Meringer Bürgerinnen und Bürger. Für die, auch von mir gegründete Energiegenossenschaft arbeite ich ehrenamtlich.

Der Skipper sollte Erfahrung haben


Meine Selbständigkeit war durchaus geplant, da ich zuerst als Ingenieur in der Entwicklung arbeitete und dann in das Marketing wechselte. Der Weg aus der Entwicklung heraus in das Marketing wählte. Ich wollte mehr mit Menschen zu tun haben und nicht nur vor dem Computer sitzen. Ohne fundierte Kenntnisse im Vertragsrecht, im Einkauf und im Auschreibungsrecht kommen Sie als Selbstständiger nicht zurecht. Als Energieberater machte ich mein Hobby zum Beruf und habe dadurch mir äußerst wichtige Kenntnisse im Baurecht, im Bauplanungsrecht und im Fördermittelbereich (Städtebauförderung, KfW-Darlehen) aneignen können.

Der Skipper sollte das Ziel kennen


Ein Skipper hat immer das nächste Ziel im Auge und so geht es mir hier auch. Meine Vision für Mering ist ein "Nachhaltiges Mering, das Ökonomie und Ökolgie" miteinander verbindet. Ich werde eine Bürgersprechstunde einführen, ich werde versuchen die Agenda 21 wieder zu beleben. Ich setze auf eine ökologische, nachhaltige Stadtentwicklung, die sich auch in den Bebauungsplänen niederschlägt. Warum ist bei uns nirgends Fahhradstellplätze bei den Wohnungen vorgeschrieben? Wenn ich jemand am Sandberg mit dem Fahrrad besuche, dann weiß ich gar nicht, wohin ich mein Fahrrad stellen soll. Wie sollen die Bewohner das Fahrrad nutzen, wenn sie es draußen nicht abstellen können? Warum können die Bügerinnen und Bürger die Protokolle der Gemeinderatssitzungen nicht öffentlich einsehen? Ich setze mich dafür ein, den Zugang zu diesen Informationen zu erleichtern. Für mich ist die Vorbildfunktion der Gemeinde äußert wichtig.

Meine Erfahrung als ehemaliger Vereinsvorsitzender eines bundesweiten Vereins hat mir gezeigt, dass es nach über zehn Jahren Zeit war neue Leute an das Ruder kommen zu lassen. Es schleift sich sonst eine Mentalität, das haben wir schon immer so gemacht, ein. Ideen werden so gerne an der Verganenheit gemessen und oftmals abgelehnt.

Wählen Sie mich am 16.03. als unseren gemeinsamen Skipper mit frischen Wind!
Wählen Sie mich für eine bürgernahe, nachhaltige visionäre Politik für Mering!!

Ich freue mich auf die Aufgabe und nehme sie ernst.


 



 

Zuletzt geändert am: 28.01.2014 um 17:25

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© 2016 Klaus Becker, Mering - Letzte Änderungen am 28.06.2016 um 08:12.